Versehentlich Berlinerin
Liv Modes ist in einem Dorf in Sachsen aufgewachsen, zog dann „versehentlich“ nach Berlin und blieb noch versehentlicher – so beschreibt sie es selbst.
Zwei Herzen in der Brust
Beruflich schlagen bei ihr zwei Herzen – eins für die gefühllose Bürokratie, eins für das komplette Gegenteil, wie sie selbst sagt. Sie hat eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten gemacht und arbeitet aktuell als Kundenberaterin in der gesetzlichen Pflegeversicherung, parallel dazu hat sie einen Bachelor in Psychologie und plant noch einen Master. Schreiben ist für sie bewusst Hobby geblieben – würde sie es hauptberuflich machen, befürchtet sie, den Spaß daran zu verlieren.
Vom Liebesgedicht zum Romance-Genre
Angefangen hat alles mit furchtbar schlechten Liebesgedichten als Jugendliche (und dem dazugehörigen Verliebtsein in den Typen) – die Gedichte und die Schwärmerei sind Geschichte, das Schreiben ist geblieben. Ihr erstes Buch, „ANXO – Zwischen den Sphären“ (2016), war eine Science-Fiction-Fantasy-Mischung über den Klimawandel mit einem Ende, das ihr bis heute das Herz bricht. Seither schreibt sie ausschließlich Romance – der Happy Ends wegen.
Verwechslung zwischen Österreich und der Schweiz
Recherche ist für sie der schwerste Teil des Schreibprozesses, denn sie schreibt gern über Sportarten und Länder, von denen sie selbst wenig Ahnung hat. Ganz perfekt lief das nicht immer: In ihrem Eiskunstlauf-Roman „Flip my Heart“ vertauschte sie einmal die geografische Lage von Österreich und der Schweiz – drei Monate lang fiel das niemandem auf, bis eine Freundin sie darauf ansprach.
Ein Buch übers Heilen
Am persönlichsten ist ihr „Find Us in the Cold“: Die Erfahrungen ihrer Figuren Oli und Ash hat sie zwar nicht eins zu eins selbst gemacht, emotional aber vieles Ähnliches erlebt. Das Schreiben half ihr beim eigenen Heilungsprozess – genau das sollte das Buch immer sein, ein Buch übers Heilen.
Kleine Schlafmarotte
Am liebsten wäre sie Thea Tanner aus „Hurricane Heart“, ihr Lieblingsnebencharakter – cool, kreativ, nahbar. Und einen Fun Fact hat sie auch parat: Sie kann grundsätzlich nicht schlafen, wenn sich ihre Knie berühren.



