Vom Kindergarten auf die große Bühne
Aufgewachsen in Erlangen, lebt Fenja Götzfried heute wieder dort. Schon im Kindergarten wollte sie immer die Hauptrolle spielen und auf der Bühne stehen – dass Stimme und Sprache wichtig sind, hat ihr schon ihr Elternhaus mitgegeben, und diese Leidenschaft hat sie sich bis heute bewahrt.
Sprecherin und Logopädin zugleich
Ausgebildet ist sie sowohl als Sprecherin und Synchronsprecherin als auch als Logopädin, dazu kommen viele Jahre Gesangsunterricht. Ihren Alltag teilt sie aktuell 50/50: Vormittags hilft sie ihren Patient:innen, ab mittags sitzt sie im Studio und spricht oder synchronisiert bis in den späten Abend – eine Kombination, die sie liebt.
Frisch, lebendig, emotional
So beschreibt Fenja Götzfried ihre eigene Stimme. Am wohlsten fühlt sie sich in Werbung, Synchron und Hörbuch – politische, extremistische oder ethisch fragwürdige Texte spricht sie dagegen nicht. Selbst hört sie am liebsten Fachbücher und Ratgeber, vor allem zu Sport, Ernährung und Psychologie – hin und wieder auch einen spannenden Roman.
Besorgte Nachbarn
Weil sie bei Synchronisationen und Hörbüchern häufig laut schreien oder rufen muss, haben besorgte Nachbarn schon nachgefragt, ob bei ihr alles in Ordnung sei. Ihre Antwort: Sie lässt sich im Film nur gerade „abstechen".
Vom Trampolin zum Kehlkopfspiegel
Früher spielte sie Akkordeon, sang in drei Bands und sprang im Leistungsbereich Trampolin – eine wilde Kombination. Heute steckt sie als Logopädin ihren Patient:innen Endoskope in die Nase, um den Kehlkopf zu untersuchen. Nebenbei tanzt sie leidenschaftlich gern Salsa.


