Vom Labor zurück zu den eigenen Wurzeln
Aufgewachsen in einem kleinen Dorf bei Oranienburg, nördlich von Berlin, lebt Martin Bülow heute mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Falkensee, westlich von Berlin. Eigentlich ist er gelernter Laborant – als BTA und MTLA. Sprechen und Schauspiel begleiteten ihn aber schon seit der Schulzeit: Von der ersten bis zur zehnten Klasse war er in der Schauspiel-AG aktiv und nahm an Gedichts- und Vorlesewettbewerben teil. Als ihm die stumpfe Logik seines Laborberufs schließlich zu viel wurde, besann er sich auf seine Wurzeln – besonders geprägt haben ihn dabei Katharina Koschny und ein Kurs bei Jan Theurich.
Warm, authentisch, vielseitig
So beschreibt Martin Bülow seine eigene Stimme. Am wohlsten fühlt er sich in Fantasy – von Lit-RPG bis Progression Fantasy –, historischen Romanen und Sci-Fi, religiöse, politische oder stark polarisierende Texte lehnt er dagegen ab. Hauptberuflich ist er als Sprecher tätig, sein erstes Hörbuch, „Arkane Arktis 1", erschien 2025.
Versprecher und Selbstgespräche
Klassische Versprecher und Patzer, wie man sie aus Outtakes kennt, passieren auch ihm immer mal wieder. Manchmal kennt er seine Charaktere zudem so gut, dass er sich selbst, in der Rolle, unterbrechen oder mit sich selbst diskutieren kann.
Nutzloses Wissen und Vollkontakt-Kampfsport
Sein Talent abseits des Mikrofons: völlig unnützes Wissen, das er bei Bedarf passend einsetzen kann. Kaum jemand weiß zudem: Martin Bülow war Mitglied der deutschen Nationalmannschaft im historisch gerüsteten Vollkontaktkampf, dem sogenannten Buhurt.

