München, Labor und Liebesgeschichten
Nica Loretto ist im Süden Münchens geboren, aufgewachsen und lebt dort bis heute mit ihrem Mann. Hauptberuflich arbeitet sie Vollzeit als Biotechnikerin im Labor eines Pharmaunternehmens – nach einer Ausbildung zur Chemielaborantin und einer berufsbegleitenden Weiterbildung. Erst 2024 merkte sie, dass sie selbst ein Buch schreiben wollte, und legte direkt los – inzwischen kann sie sich ein Leben ohne Schreiben nicht mehr vorstellen.
Bis 2033 durchgeplant
Ihre Debüt-Dilogie durfte noch frei wachsen, inzwischen plottet sie extrem gründlich: Moodboards, Playlists, Charakter-Vitas und eine ausführliche Inhaltsangabe stehen, bevor überhaupt eine Zeile geschrieben wird – geplottete Projekte hat sie bereits bis ins Jahr 2033. Ihre Ideen kommen dabei überall: beim Wandern, Putzen, Kochen, Autofahren, sogar unter der Dusche. Erwischt sie eine davon unterwegs, tippt sie sie kurzerhand ins Handy oder schickt sich selbst eine Sprachnachricht – schließlich fragen Ideen nie nach, ob es gerade passt.
Ein stöhnendes Ohr
Ihr Debüt „Until I lose you – Wenn eine Liebe für immer scheint“ veröffentlichte sie ausgerechnet am 14. Februar 2026, passender könnte ein Romance-Release kaum sein. Offizielle Auszeichnungen hat sie zwar noch keine erhalten, doch jede Rückmeldung ihrer Leser*innen – ob auf Social Media oder als Rezension – fühlt sich für sie bereits wie ein kleiner Preis an. Ganz nebenbei passiert beim Schreiben auch mal Kurioses: Neulich tippte sie in einer hitzigen Szene versehentlich ein „stöhnendes Ohr“ – offenbar war die Konzentration kurz woanders.
Gespräche mit ihren Figuren
Manchmal unterhält sie sich in Gedanken mit ihren eigenen Protagonist*innen und träumt sogar von ihnen. Für die perfekte Recherche verbringt sie regelmäßig mehr Zeit als für das eigentliche Problem nötig wäre – freiwillig, aus schierer Neugier. Am liebsten wäre sie selbst ihre Figur Abby: taff, unabhängig, humorvoll und loyal. Und ihr größtes fachfremdes Talent? Mathe – auch wenn sie sich manchmal fragt, ob sie sich damit als Ober-Nerd outet.

